Risiken beim Faclift:

Grundsätzlich zählen Faceliftings an sich zu den risikoärmsten Operationsarten bei der plastischen Chirurgie. Die potentielle Gefahr einer Infektion oder auch einer gewissen körperlichen Abwehrreaktion auf die Anästhesie lassen sich aber - trotz aller Sorgfalt - sowohl bei Operationen im Allgemeinen, als auch bei Facelifts im Speziellen nicht vollends ausschließen. Diese klingen jedoch (zum Teil auch durch die Gabe von Antibiotika) bald wieder ab.

 

Ebenso verhält es sich bei einem eventuellen Taubheitsgefühl im operierten Hautbereich. Ursächlich hierfür ist ein möglicher Schnitt durch winzigste Nervenbahnen in der betreffenden Gesichtsregion, welcher allerdings innerhalb weniger Tage abheilen - und somit auch das Taubheitsgefühl verschwinden wird. Überdies sollte die Tatsache, dass das Gesicht nach dem Facelift Blutergüsse und Schwellungen aufweist, berücksichtigt werden, allerdings erfolgt diesbezüglich eine Heilung ebenfalls von allein.

 

Ferner kann aber auch die Gefahr eines Blutergusses unterhalb der behandelten Hautregionen auftreten: dieses wirkt sich zwar in keiner Weise nachteilig auf den generellen Heilungsprozess an sich aus, jedoch muss erklärend hinzugefügt werden, dass das Ganze mit Blutungen sowie einer recht schmerzhaften Schwellung oder auch Spannungsgefühlen einhergeht; ein zusätzlicher operativer Eingriff verschafft Abhilfe. Im Vorgespräch zwischen Arzt und Patient werden stets auch die negativen Auswirkungen durch Suchtmittel (Alkohol und Zigaretten) auf den Heilungsprozess nach der Gesichtsstraffung angesprochen: sofern der Genuss dieser Stoffe nicht mindestens sechs Wochen vor dem Eingriff minimiert wurde, besteht ein erhöhtes Risiko von Wundheilungsstörungen oder Narbenbildung, bzw. -wucherungen. (Selbiges könnte auch für die Patienten gelten, die an der Zuckerkrankheit leiden.)

Führt ein qualifizierter Chirurg jedoch die Operation durch, so sind weitere Risiken, wie beispielsweise eine Gesichtslähmung aufgrund einer tiefer gehenden Nerventrennung bzw. gar eine langfristige Mimikveränderung beim Patienten nahezu verschwindend gering.

 

Für den Fall, dass der Eingriff ambulant erfolgt, ist eine Begleitperson, welche sowohl für einen Rücktransport der operierten Person sorgt, als auch während der Nacht den Patienten unter Beobachtung hält, unerlässlich.

 

Facelift